Braukurs

Packt an und erlebt wie Bier gebraut wird. Schroten, Maischen, Läutern werden für euch nach diesem Tag keine Fremdwörter mehr sein. Dazu gibt es einen kleinen Zmittag und Bier vom Fass so viel ihr mögt. Etwa 5 Wochen nach dem Brauen erhaltet ihr 96 Flaschen (4 Kisten) à 0.33l des von euch gebrauten Bieres.

Dauer: ca. 6-7 Stunden

Preis: Fr. 700.- für eine Gruppe mit max. 7 Teilnehmern

Termine: nach Absprache (am liebsten Samstags von 9.00 bis 15.30)

 

Das eigene Bier zum grossen Fest:

Für ein richtiges Fest braucht es auch ein spezielles Bier.

Da Bier reifen muss, braucht es ca. 8 Wochen Zeit um Spezialwünsche zu erfüllen. Sonst gilt: es gibt was es hat.

Preis: 18 Liter für Fr. 6.- / Liter + Durchlaufkühlermiete (inkl. Gläser) Fr. 30.- Ab 54l Kühlermiete gratis.

 

Anmeldung oder Fragen bitte auf:

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Zur Einstimmung:

Ein kurzer Einblick über die Arbeitsschritte beim Bierbrauen

 

Schroten

Das Malz wird sorgfältig geschrotet, so dass wir an seine Stärke rankommen und die Spelzen erhalten können, denn wir brauchen beides.


 

 

Maischen

Für die Herstellung von 50l Bier benötigt man ca. 10kg Malz.
Dieses wird mit 25l reinstem Brauwasser (also z.B. Egnacher Hahnenwasser) vermischt, oder wie der Brauer sagt eingemaischt.

Über verschiedene Temperaturstufen wird die Maische auf ca. 78°C aufgeheizt und so die Stärke des Malzes in Zucker umgewandelt.


Es gibt viele verschieden Verfahren die zum Ziel führen. Man spricht hauptsächlich von Dekoktion, aufsteigender Infusion und absteigender Infusion. Je nach Biertyp, eigenen Vorlieben und Gerätschaften entscheidet sich der Brauer für eines dieser Brauverfahren, mit dem er dank seiner immensen Erfahrung das Beste aus dem Malz rausholt.

 

Läutern

Die verzuckerte Maische wird in den blitzblanken Läuterbottich gegeben. Dieser verfügt über einen gechlitzten Boden, der in der Fachsprache Senkboden genannt wird.

Durch die Schlitze läuft die blanke Würze in die Sudpfanne

Um auch sicher allen Zucker zu gewinnen wird mit 80°C warmem Anschwänzwasser der Treber ausgewaschen.

 

Würze Kochen

Die Würze wird zum Kochen gebracht und nach dem Würzebruch wird je nach Sorte 1–4 Gramm Hopfen zugegeben.

Experimentierfreudige Brauer geben auch Gewürze wie Koriander, Kardamon, Orangenschalen, Pfeffer, Bilsenkraut, Salz... dazu.

 

Die Kochdauer beträgt 1-2 Stunden. Es werden die Inhaltsstoffe des Hopfens und der Gewürze gewonnen und mit den Brüden entweichen unerwünschte Stoffe des Malzes.

 

Ausschlagen

Mit Hilfe des Whirlpools gelingt es uns die Ausschlagwürze zu gewinnen.

Der Trub bleibt in der Pfanne zurück.

 

Würze kühlen, Anstellen

Die Würze wird auf ca. 20°C gekühlt,


die Hefe wird zugegeben


und die Würze intensiv belüftet um das Hefewachstum zu fördern


Zeit die Stammwürze zu messen

 

Hauptgärung

Im Gärfass wandelt die Hefe während der Hauptgärung den vorhandenen Zucker in Alkohol und CO2 um.
Bei der Herstellung von 50l Bier entstehen je ca. 3kg Alkohol und CO2

Kräusen beim Einsetzen der Hauptgärung

 

Abfüllen, Nachgärung

Das Jungbier wird in Flaschen oder Keg's abgefüllt und verschlossen. Während der Nachgärung entstehen die Blötterli, die das Bier so erfrischend machen und während der Reifung wird der Geschmack abgerundet.

 

Geniessen

Nach ca.
6 Stunden Brauen,
4 Tagen Hauptgärung
3-52 Wochen Nachgärung und Reifung

endlich:
Biergenuss